Mobiler Palliativ Dienst
Familie Aegerter

«Wir waren nicht allein, als unser Vater im Sterben lag», die Familie Aegerter erzählt

Bei Stefan Aegerters Vater rückte der Abschied näher. Der Wunsch der Familie war klar: Er soll seine letzten Wochen dort verbringen dürfen, wo er sich am wohlsten fühlt – zu Hause, umgeben von seiner Familie. «Wir wollten für ihn da sein, aber wir wussten auch, dass wir Unterstützung brauchen», erzählt Stefan Aegerter. Der Spezialarzt in Grenchen empfahl ihm, den MPD Seeland beizuziehen.
Schon beim ersten Kontakt mit dem MPD Seeland erhielt er wertvolle Unterstützung.

Das MPD-Team weiss, was eine Familie in einer solchen Situation braucht. Kurz darauf folgte ein Rundtischgespräch mit Hausarzt, MPD-Team, Vater und Familie. «Es war wertvoll, dass medizinische Fragen, Medikamentenabgabe und Abläufe gleich gemeinsam geklärt wurden», sagt Stefan Aegerter. Zu diesem Zeitpunkt wusste er nur von stationären Hospiz-Angeboten. Dass es auch einen Mobilen Palliativ Dienst gibt, war ihm neu. Sein Vater war anfangs skeptisch, nahm aber dann die Hilfe an.

«Die Art der Mitarbeiterinnen hat ihn überzeugt. Sie arbeiten mit einer Ruhe und Sicherheit, die uns allen gutgetan hat.»

«Auch zu Hause erhält man eine gute Palliativpfl ege. Wer einen (QR-Code scannen) Menschen daheim begleiten will, ist mit dem MPD Seeland sehr gut unterstützt.»

Stefan Aegerter, Sohn vom Verstorbenen

Am wertvollsten waren für die Familie die konkreten Hilfen im Alltag:

«Wir wussten: Wenn Schmerzen, Atemnot oder Angst auftreten, erhalten wir Hilfe und müssen nicht allein reagieren», so Herr Aegerter.» Der Austausch und die klare Kommunikation gaben der Familie das Gefühl, gut begleitet zu sein – unabhängig davon, wie schwierig die Situation wurde. Auch das Zusammenspiel der Fachpersonen funktionierte einwandfrei: «Die Koordination zwischen Hausarzt, SPITEX Seeland, MPD Seeland hat sehr gut funktioniert.

Es war ein Zusammenspiel, das unserem Vater und uns Sicherheit gegeben hat.» Ein Moment ist Stefan Aegerter besonders nahgegangen: «Als mein Vater verstorben war, behandelte das MPD-Team ihn mit einer grossen Achtung und Würde. Das Zurechtmachen für seine letzte Reise, das beeindruckte mich sehr».

Trotz der schweren Zeit blickt er und seine Familie dankbar zurück. «Mein Vater musste nicht leiden, und wir konnten als Familie ganz für ihn da sein.»

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